5 May, 2017 Geschrieben von: Kiefer Racing Im: Blog Kommentar: 0 Hit: 207

#SpanishGP: DOMINIQUE AEGERTER GLÄNZT ALS ZWEITSCHNELLSTER AM FREITAG

Der 26-jährige Schweizer zeigte sich zum Trainingsauftakt in Jerez in bestechender Form, während Teamneuling Federico Fuligni eine fehlerfreie Leistung ablieferte.

Der erste Trainingstag beim Europaauftakt der Serie in Südspanien hatte hinsichtlich des Wetters eine Überraschung parat. Nach sonnigen und heissen Tagen sorgte eine Schlechtwetterfront für eine verregnete erste Session am Vormittag. Für Teams und Fahrer zwar eine willkommene Gelegenheit, um ihr diesjähriges Material bei derartigen Bedingungen kennen zu lernen, doch ohne grossen Nutzen für das restliche Wochenende beim Gran Premio de Espana ziehen zu können. Das zweite Training fand bereits auf trockener Strecke statt, sowie es auch an den nächsten Tagen wieder heiss werden soll. 

Mit dem ruhigen Gewissen, bei den Jerez-Tests im vergangenen Winter gute Vorarbeit geleistet zu haben, ging Dominique Aegerter sehr überlegt an seine Aufgaben heran. FP1 diente daher nur zum Einfahren, bevor er am Nachmittag die seit dem Texas-GP ansteigende Formkurve eindrucksvoll bestätigte. 

Auf der andere Seite der Box war es für den Italiener Federico Fuligni ein schwieriger Start in das vierte Saisonrennen. Abgesehen vom unbekannten Umfeld musste der 21-Jährige erst die deutlichen Unterschiede der Suter Rennmaschine ausfindig machen, bevor er allmählich seinen Fahrstil anpassen konnte. 

#22 Federico FULIGNI, FP1: P28 - 2´02.209 (17/17) / FP2: P32 - 1´47.741 (17/17)

"Wir sind bestimmt nicht mit grossen Erwartungen in das Wochenende gegangen. Es ist alles neu für mich. Doch nach den ersten Trainings bin ich ein wenig enttäuscht. Die unterschiedlichen Bedingungen waren bestimmt nicht hilfreich, um mich an das Motorrad zu gewöhnen. Erst am Nachmittag konnte ich allmählich meinen Fahrstil dem Suter Bike anpassen. Die Unterschiede zwischen dem Motorrad, das ich in der Europameisterschaft fahre, und diesem Bike sind doch gewaltig." 

"Es dauerte eine Weile, bis ich das Vertrauen finden konnte. Bevor ich das Motorrad nicht richtig verstehe, macht es auch keinen Sinn zu pushen. Im Moment sind meine Rundenzeiten noch sehr weit weg von meinen Fähigkeiten. Doch ich bin mir sehr sicher, dass mit der nächsten Session die erwartete Steigerung kommt. Die allgemeine Situation wird mit jedem Run besser. Das gilt für das Vertrauen und das Verstehen des Bikes sowie auch für das Einleben in der neuen Umgebung." 

#77 Dominique AEGERTER, FP1: P17 - 2´00.947 (16/17) / FP2: P2 - 1´43.279 (17/21)

"Mit diesem Start in das Wochenende dürfen wir zurecht zufrieden sein. Die vielen Tests hier in Jerez haben gezeigt, dass wir gute Vorarbeit für die Saison geleistet haben. Wir haben im Winter ein gutes Setting erarbeitet. Mit diesem sind wir auch heute gestartet. Auf meine schnellste Rundenzeit beim offiziellen Test im März fehlen zwar 0,9 Sekunden, aber das ist kein Grund zu Besorgnis. Die Streckenverhältnisse waren heute nicht optimal." 

"Das verregnete erste Training war eine willkommene Gelegenheit. Das Bike war schön zu fahren und hat sich gut angefühlt. Allerdings habe ich nicht wirklich viel riskiert. Am Nachmittag haben wir bereits beide Reifenoptionen probiert. Das war sicher gut und betreffend der Wahl für das Rennen sehr aufschlussreich. Hinsichtlich der Renndistanz mit 25 Runden haben wir dennoch etwas Arbeit vor uns, bevor wir uns morgen Nachmittag im Qualifying voll und ganz auf eine schnelle Runde konzentrieren können."

 

Moto2™ GP de Espana - Kombinierte Zeitenliste FP1/FP2:

1 Alex MARQUEZ / SPA / Estrella Galicia 0,0 Marc VDS / KALEX / 1´43.121 (FP2)

2 #77 Dominique AEGERTER / SWI / Kiefer Racing / Suter MMX2 / 1´43.279 +0.158 (FP2)

3 Xavi VIERGE / SPA / Tech 3 Racing / Tech 3 / 1´43.351 +0.230 (FP2)

32 #22 Federico FULIGNI / ITA / Kiefer Racing / Suter MMX2 / 1´47.741 +4.620 (FP2)

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